Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog

Starting a blog in 2017 smarte Idee, ist ja so noch keiner drauf gekommen. Sie sehen vor sich: Ein Copycat 4.0.

… well I’m just gonna do here what I gotta do here ‚cause I gotta keep myself free.

Papperlapapp, niederschreiben hilft wirtschaften mit den Gedanken und den Dingen, die so jeden Tag verarbeitet werden müssen. Ja, es wurde schon so viel geschrieben und damit wird es nun nicht weniger, aber wir haben ja noch ein bisschen Platz im Cyberspace.

Eigentlich müsste ich gar nicht noch einmal anfangen, denn ich hatte mich einige Jahre zuvor schon einmal zur Blogautorin gekürt im Januar 2013. Soeben bin ich daran erinnert worden, dass das Internet nicht vergisst. Niemals nie. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich das Internet an der Stelle, wo sich einst mein Blog befand, ausradiert hätte. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war ich davon überzeugt, dass davon keine codierten Überreste mehr vorhanden sind. Wie ich mich aber soeben mittels automatisch gesichertem Passworts in mein WordPress einloggen möchte, lande ich auf einmal schwups durch den Fluxkompensator im Jahr 2013 bis 2014. Bin ich also doch nicht so medienkompetent, wie mich mein Studium immer hat glauben lassen. Sie sind also noch da, diese handvoll Artikel voll fresher Jugend und Studentenirrsinn. Diese hatte ich übrigens nicht aus Gründen der Blogger-Hippness kreiert, sondern weil mein Studium der Medienwissenschaft das so für mich vorsah. Wie ich mir jetzt aber so mein altes Gedankengut durchlese merke ich, das bin immer noch ich, das ist immer noch ganz #lulumême. Nur eben ganz ohne Hashtags und in einem komischen Opel-Astra-F-Look mit Original Instagram-Filtern. Warum also meine weisen Worte von damals einfach die Toilette hinunter spülen, wenn ich sie recyclen kann? Content-Recycling ist definitiv eine meiner ersten Amtshandlungen, um das Internet wieder great again zu machen. Denn wie wir mit der praktizierten Inhaltsflut dieser Jahre umgehen wollen, darum sollten wir uns ernsthaft einmal Gedanken machen. Gerade so kleine Internetverschmutzer wie ich: Content-Manager, die für eine monatliche Überweisung noch mehr sich wiederholende Worthülsen ins Internet stellen. Content ist King – so lautet das Mantra. Aber ich kann nicht anders, ich muss mir jetzt die Seele freischreiben. Es komme also, was wolle auf diesem Blog. Ich wünsche viel Vergnügen   oder eben nicht. Trolls und Hater sind nicht eingeladen. (Den Titel meines früheren Blogs werde ich hier im Übrigen in nach Kaugummi duftenden Diskonebel hüllen.)

It´s a question of how to find ease in the turmoil of life.

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