Luluvoyage Travel Guide: Stockholm

Ein Wochenende in Stockholm © Luisa Sancelean

Luluvoyage: Scandi crush

Gerade werden wir ja mit langen Wochenenden nur so verwöhnt. Perfekte Gelegenheit, um die Taschen zu packen und einen Kurztrip in eine der wunderschönen europäischen Hauptstädte zu unternehmen. Da mein Herz für den hohen Norden schlägt und Schweden schon seit langem auf meiner Bucket List steht, entscheiden wir uns dieses Mal für Stockholm. Ob Zimtschnecken, skandinavisches Interiordesign oder die cleanen und lässigen Looks der skandinavischen Mode – ich find‘s einfach wundervoll! Ich mag den Lebensstil der Menschen in Skandinavien, wie die Gesellschaft funktioniert, dass Innovationen gewagt werden und dass man hier zukunftsorientiert ist. Was mich weniger begeistert sind die längeren Kälte- und Dunkelperioden – die einzigen Faktoren, die mich bisher daran gehindert haben meinen Wohnort in den Norden zu verlagern.

Gamla stan Stockholm © Luisa Sancelean

Stockholm: Vom Flughafen ins Zentrum

Wie in vielen Städten ist auch der Flughafentransfer in Stockholm meist teurer als der Flug dahin selbst.

Von Berlin aus fliegen wir am Freitagabend direkt nach Feierabend mit Airberlin nach Stockholm. Dank der chaotischen Zustände am Flughafen Tegel haben wir zwei Stunden Verspätung und erreichen den Flughafen Arlanda erst kurz vor Mitternacht. Im Vorhinein haben wir uns natürlich informiert, wie wir am günstigsten  ins Stadtzentrum kommen,  denn wie in vielen Städten ist auch der Flughafentransfer in Stockholm meist teurer als der Flug dahin selbst. Der Flughafenbus Flygbussarna kostet uns mit dem Ticketkauf in der App zusammen 198 SEK, also circa 20,50 Euro. Allerdings braucht der Bus knapp 45 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Um einiges schneller ist man mit dem Arlanda Express unterwegs, denn dieser benötigt nur 20 Minuten bis ins Zentrum. Das hat jedoch seinen Preis:  knapp 28 Euro kostet eine Einzelfahrt. Günstiger kommt man mit den Frühbucher-Tickets über die Internetseite, mit denen man  10-45% sparen kann. Als wir jedoch merken, dass nichts klappt wie geplant und wir den letzten Bus aufgrund unserer Verspätung verpassen, schließen wir uns im Flugzeug mit zwei Reisenden zusammen, um mit einem Gruppenticket für den Arlanda Express ein paar Euro zu sparen. Am Ende bezahlten wir nur noch 14 Euro pro Person für eine Strecke.

Flughafen Tegel © Luisa Sancelean

Nahverkehr in Stockholm

Auch wenn die Stockholmer Tunnelbana recht klein ist, beherbergt sie mit ihren kunstvoll gestalteten Bahnhöfen eine der größten Kunstgalerien der Welt.

Am T-Centralen angekommen müssen wir in die Stockholms Tunnelbana umsteigen, um zu unserer Unterkunft nach Solna zu kommen. Auf der Suche nach der Metro muss also nach einem großen T Ausschau gehalten werden. Am Ticketschalter kaufen wir uns jeder eine elektronische SL Access Card, die wir mit Guthaben für ein 72h Ticket aufladen. Der Preis liegt bei 27 Euro pro Person.

Das Metro-Netz in Stockholm ist recht übersichtlich – es gibt nur drei Linien mit 100 Stationen. Nach Solna geht es für uns mit der blauen Linie T10 und T11. Doch auch wenn die Stockholmer Tunnelbana recht klein ist, beherbergt sie mit ihren kunstvoll gestalteten Bahnhöfen eine der größten Kunstgalerien der Welt. Bereits 1957 wurde nach einem Wettbewerb die Station T-Centralen künstlerisch gestaltet – inzwischen sind 90 von den bestehenden 100 Stationen von Künstlern verschönert wurden. Leider bewegen wir uns während der drei Tage auf der immer gleichen Strecke und sind viel zu Fuß unterwegs, weswegen wir nur einen Bruchteil der Bahnhöfe sehen – dennoch ist die Tunnelbana wie ich finde ein typisches Beispiel skandinavischen Ästhetikempfindens.

T-Centralen Stockholm © Luisa Sancelean

Ein Airbnb-Traum wird wahr: Drei Nächte Kapitänin sein

Dieser zauberhafte Ort, welcher permanent auf sanften Wellen schwankt, schnellt direkt auf Platz N° 1 meiner Airbnb Reiseliste.

Egal wie man es dreht und wendet, Airbnb ist für mich immer die beste Lösung, wenn es ums Verreisen geht. Nicht nur, dass die meisten Angebote günstiger als eine Übernachtung im Hotel sind und genauso viel kosten wie die 8-Bett-Zimmer im Hostel und dabei natürlich tausendmal komfortabler sind, sie sind auch persönlicher und bieten  zum Beispiel die Möglichkeit sich selbst zu versorgen und damit ein bisschen Geld zu sparen. Aber das eigentlich Beste sind die unterschiedlichsten Wohnungen und Häuser in denen man für kurze Zeit einkehren darf. Man entdeckt die tollsten Einrichtungsideen und die interessantesten Arten zu wohnen. So eröffnete uns auch unsere Unterkunft in Stockholm ein völliges neues Wohngefühl.

Pampas Marina Solna © Luisa Sancelean

Es beginnt schon einmal damit, dass sich unser Airbnb Appartement nicht auf festem Boden befindet. Unsere Herberge für die nächsten drei Nächte schippert in einem kleinen Hafen namens Pampas Marina in Solna, nur vier Haltestellen mit der Tunnelbana von T-Centralen entfernt und ist ein kleines Hausboot, welches an Gemütlichkeit und Heimeligkeit kaum zu übertreffen ist. Den Link zum Inserat auf Airbnb verlinke ich euch hier.

Auf wenigen Quadratmetern hat unsere Gastgeberin Cecilia hier einen kleinen Interior-Traum im Bohemian Style geschaffen. Die Inneneinrichtung des Hausboots ist farbenfroh und die Dekoration mit Liebe ausgesucht.  Ein frankophiler Einschlag ist nicht zu übersehen und so verbinden sich in Cecilias Boot French Touch und Scandi Style zu einer Wohlfühloase. Dieser zauberhafte Ort, welcher permanent auf sanften Wellen schwankt schnellt damit direkt auf Platz N° 1 meiner Airbnb Reiseliste. Vollkommen von der Idylle umgeben schwelgen wir hier drei Tage lang in einem Taumel aus Glückseligkeit. Doch natürlich sind wir hier, um uns die Stadt anzuschauen, also verlassen wir am frühen Samstagvormittag ein bisschen wehmütig unser Boot und erkunden die Stadt – wir hätten hier vermutlich auch die kompletten drei Tage verbringen können.

Airbnb Houseboat Stockholm © Luisa Sancelean

Airbnb Houseboat Stockholm © Luisa Sancelean

Airbnb Houseboat Stockholm © Luisa Sancelean

Airbnb Houseboat Stockholm © Luisa Sancelean

Airbnb Houseboat Stockholm © Luisa Sancelean

Pampas Marina Solna © Karl Schaeffler

Pampas Marina Solna © Luisa Sancelean

Top Sehenswürdigkeiten für ein Wochenende in Stockholm

Stockholm scheint mir im ersten Augenblick nicht wirklich groß, doch dieser Eindruck täuscht, denn durch die vielen Inseln – 14 insgesamt – ist die Stadt etwas zerstreut. Wir starten mit einem Besuch der Altstadt Gamla stan. Die „Alte Stadt“ Stockholms gehört zu den größten und besterhaltensten historischen Stadtkernen Europas. Die Geschäfte hier sind ziemlich touristisch, aber wenn man die Augen offen hält findet man ein paar Perlen mit schönen skandinavischen Design-Produkten.

Gamla stan Stockholm © Luisa Sancelean

Gamla stan Stockholm © Luisa Sancelean

Gamla stan Stockholm © Luisa Sancelean

Unser Rundgang endet am Royal Palast, wo gerade eine Militärparade unter anderem Pop-Songs zum Besten gibt. Wir bleiben in Södermalm, machen uns aber auf den Weg Richtung Katarina-Sofia für einen koffeinhaltigen Zwischenstopp. Auf der Götgatan – eine der längsten Straßen Stockholms und ihrerseits Shopping-Mekka –  finden wir die hipperen Geschäfte und schlagen einmal kräftig in Weekday zu – es heißt ja, andere Länder, anderes Warenangebot, oder? Auf der Einkaufsmeile und ihren Seitenstraßen gibt es aber natürlich nicht nur Kleidung, sondern auch wundervolle Interior Design Shops.

The Royal Palace Stockholm © Luisa Sancelean

Die perfekte Aussicht und eine Brise Wind bekommen wir auf dem Skinnarviksberget. Im Sommer sicher das perfekte lauschige und mit Menschen überfüllte Plätzchen, jetzt werden wir allerdings von den Böen nur so hin und her geschubst. Das raue Klima bietet allerdings die perfekte Kulisse für eine kleine Fotosession.

Skinnarviksberget Stockholm © Luisa Sancelean

Skinnarviksberget Stockholm © Luisa Sancelean

Skinnarviksberget Stockholm © Luisa Sancelean

Nach einem kurzen Zwischenstopp auf dem Boot verbringen wir unseren Samstag-Abend wieder zurück in Södermalm. In der Dämmerung geht es hinauf zum  Katarinahissen – dem Freiluftaufzug, der Slussen und die höher gelegenen Gebiete von Södermalm verbindet. Derzeit ist der Aufzug nicht in Betrieb und vermutlich wird er es vor 2020 auch nicht wieder sein, deshalb geht es über die Treppen zum Aussichtspunkt. Von dort aus hat man nicht nur einen guten Blick auf die gigantische Baustelle und das dazugehörige Zukunftsprojekt am Slussen, sondern auch auf Gamla stan und den Vergnügungspark Gröna Lund.

Katarinahissen Stockholm © Luisa Sancelean

Den Sonntag beginnen wir nach einem Kaffee und Kanelbulle mit einem kurzen Stopp am in Kirschblüten getauchten Kungsträdgården und einer Fahrt zur Insel Djurgården. Dort befindet sich nicht nur der Vergnügungspark, sondern auch das Freilichtmuseum Skansen und das Vasa-Museum mit welchem wir an diesem Tag die Sightseeing-Tour starten.

Vasamuseet Stockholm © Luisa Sancelean

Die Vasa ist ein im Jahr 1628 gesunkenes Kriegsschiff, welches 1961 geborgen wurde und nun im Vasamusset zu bestaunen ist. Nicht nur die Tatsache, dass die schwedische Galeone geborgen werden konnte ist beeindruckend, sondern auch ihre Konservierung. Das Schiff  wurde nach seiner Bergung zunächst mit Wasser besprüht und anschließend 17 Jahre lang mit einem Konservierungsmittel behandelt, welches wiederum  9 Jahre lang trocknen musste. Das Schiff wiegt heute fast 900 Tonnen – genauso viel wie sechs Jumbo Jets – und liegt in der Haupthalle des Museums in einer Wiege. Die Konservierung des Schiffes ist ein einmaliges Experiment und nie zuvor ist ein ähnlicher Versuch unternommen wurden. Was hier geborgen wurde ist ein unberührtes Stück Zeitgeschichte, weswegen das Vasamusset zu Recht das meistbesuchte Museum Skandinaviens ist. Ich muss gestehen, dass ich zunächst skeptisch bin, ob sich der Besuch eines maritimen Museums lohnt, weil ich eigentlich nicht zu den größten Museumsbesuchern gehöre,  doch als ich beginne dem Audio Guide zu lauschen und um das Schiff zu laufen  bin ich einfach nur noch fasziniert. Der Eintritt von 27 Euro pro Person ist in jedem Fall gerechtfertigt.

Nach unserem Besuch im Vasamuseet laufen wir vorbei am Spritmuseum und dem Vergnügungspark Gröna Lund zum Freilichtmuseum Skansen. Dieses wurde 1891 eröffnet und ist das erste Freilichtmuseum der Welt. Das 300.000 m² große Gelände beherbergt 150 historische Bauten, die aus den verschiedensten Regionen Schwedens in dieses lebende Museum überführt wurden: von Bauernhöfen aus unterschiedlichen Regionen über ein Handwerksviertel und Bürgerhäuser, der Seglora-Kirche und der Schule von Väla, Hütten der Landarbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm. Daneben befinden sich in Skansen ein Tierpark, welches 300 Tiere vorwiegend aus der nordischen Fauna beherbergt, sowie ein Aquarium mit etwas exotischeren Lebewesen.

Am Anfang schlucken wir etwas, als wir den Eintrittspreis von umgerechnet 37,49 Euro sehen, doch wenn man bedenkt, wie viel man auf dem Gelände unternehmen kann und dass man einen ganzen Tag mit dem Besuch beschäftigt ist, dann lässt sich der Preis rechtfertigen. Für uns kommt an diesem Sonntag hinzu, dass das größte Fest zur Walpurgisnacht (Valborgsmässoafton oder kurz Valborg) in Stockholm an diesem Abend in Skansen stattfindet und wir auf jeden Fall bei diesem traditionellen Spektakel dabei sein wollen. Wir halten es genau bis zum Anzünden des Freudenfeuers um 21 Uhr aus, danach sind wir so durchgefroren, dass wir uns direkt wieder auf den Heimweg zu unserem lauschigen Boot machen. Die eisige Kälte des Nordens – ich sag´s ja!

Postcard from Stockholm © Luisa Sancelean

Skansen Stockholm © Luisa Sancelean

Skansen Stockholm © Luisa Sancelean

Skansen Stockholm © Karl Schaeffler

Skansen Stockholm © Karl Schaeffler

Am Montag packen wir schweren Herzens wieder unsere Koffer und verlassen das tief in unsere Herzen geschlossene Hausboot von Cecilia. Den dritten und letzten Tag in Stockholm verbringen wir in SoFo  – der angesagtesten Gegend von Stockholm. Am Park Nytorget – dem  Social Spot des Viertels – starten wir mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach geht es vorbei an hippen Boutiquen und unzähligen schmucken Geschäften Richtung Fjällgatan, von wo aus man noch einmal einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt genießen kann. Leider sind wegen dem Feiertag nur wenige Geschäfte geöffnet, sodass wir nicht wirklich zum Shoppen kommen, aber das schont den Geldbeutel. Jetzt heißt es nur noch ein bisschen durch die Stadt schlendern, die Sonne genießen, die obligatorischen Postkarten an die Mütter schreiben und eine letzte Zimtschnecke in den Kaffee tunken. Am späten Nachmittag bringt uns der Flygbussarna wieder zum Flughafen Arlanda und Airberlin zurück nach Berlin.

Nytorget Stockholm © Luisa Sancelean

In drei Tagen haben wir definitiv nicht genug von Stockholm gesehen und ich würde die Stadt auch lieber noch einmal im Sommer besuchen, aber das ist ja auch der perfekte Grund, um noch einmal in unser kleines wunderbares Hausboot zurück zu kehren. Stockholm macht generell einen internationaleren Eindruck auf mich als beispielsweise Kopenhagen. Bewohner und Kulturen sind hier viel durchmischter und man könnte fast den Eindruck bekommen, dass man sich nur in einem anderen Teil von Berlin bewegt. Die Stadt hat einen sehr deutschen Einfluss, was auf die deutsche Gemeinde zurück zu führen ist, die sich hier zwischen 1150 und 1650 angesiedelt hat, als der Ostseehandel mit der Hanse stark florierte. In Gamla Stan befindet sich deshalb sogar eine deutsche Kirche: Tyska Kyrkan. Dennoch ist das Leben hier natürlich um einiges teurer als in Berlin und die Frage ist, welchen Lebensstandard man in Stockholm halten kann. Kommentiert gern, wenn ihr da aus Erfahrung sprechen könnt: Gleichen die Löhne die hohen Lebenshaltungskosten aus? Wie sehr muss man sich beim Wohnraum einschränken? Wie leicht ist es sich in die schwedische Gesellschaft zu integrieren und Anschluss zu finden?

Kulinarisches Stockholm

Unser allererstes Frühstück bekommen wir im Ikon Kafe in Vasastan. Hier gibt es die obligatorische Avocado auf dem Brot, typisch durchgestyltes skandinavisches Design und nette Bedienung.

Ikon Kafe Stockholm © Luisa Sancelean

Ikon Kafe Stockholm © Luisa Sancelean

Ikon Kafe Stockholm © Luisa Sancelean

In Mariatorget befindet sich der Bio-Imbiss Kalf & Hansen, wo ihr lokale und saisonale Speisen serviert bekommt. Als Vegetarierin ist man hier bestens aufgehoben, weil es die meisten Gerichte auch als fleischfreie Variante gibt. Natürlich gibt es bei unserem Besuch Köttbullar, aber in einer sehr ausgefallenen Variation.

Kalf & Hansen Stockholm © Luisa Sancelean

Kalf & Hansen Stockholm © Luisa Sancelean

Omnipollos Hatt heißt der Laden, wo es nicht nur lecker Pizza gibt, sondern auch Craft Beer. Wir mischen uns hier am Samstagabend unters Volk und erwischen durch Zufall zum Glück noch einen Tisch. Diese Bar ist auf jeden Fall ein beliebter Treffpunkt und der perfekte Ort für schwedisches Menschenkino. Leider kostet ein Glas Bier fast 10 Euro, aber das ist schwedischer Standard.

Das Coffice ist perfekt gelegen, wenn man auf der Götgatan zum Shoppen unterwegs ist.

Coffice Stockholm © Luisa Sancelean

Die Fabrique Stenugnsbagerie ist zwar eine Kette, aber immer äußerst liebevoll eingerichtet und mit einem super leckeren Backwaren-Angebot ausgestattet. Wir landen in der Rosenlundsgatan für unser Frühstück am Samstagmorgen.Fabrique Stenugnsbagerie Stockholm © Luisa Sancelean

Fabrique Stenugnsbagerie Stockholm © Luisa Sancelean

Fabrique Stenugnsbagerie Stockholm © Luisa Sancelean

Fabrique Stenugnsbagerie Stockholm © Luisa Sancelean

Überraschend gut ist das Vasamuseets Restaurang, in welchem man nach dem Besuch des Museums ein super leckeres Mittagsmenü bekommt. Man glaubt wirklich nicht, dass sich hier so ein gutes Restaurant verbirgt, aber die Köttbullar waren authentisch und mein vegetarisches Risotto mit Sojabohnen und Pilzen ausgesprochen lecker.

Vasamuseet Restaurang Stockholm © Luisa Sancelean

Urban Deli ist direkt am hippen Nytorget Park gelegen und befördert dich direkt in die Mitte der jungen Stockholmer. Hier zu essen ist mal wieder nicht ganz billig, aber lecker. Das anschließende Urban Deli Geschäft ist der ideale Ort für kleine kulinarische und schwedische Mitbringsel.

Extrem leckere schwedische Backwaren gibt es ebenfalls im Vete Katten – einem ziemlich edel eingerichteten Café nahe dem T-Centralen. Die Zimtschnecke mit Apfel und Vanillecreme ist ein Traum!

Shopping-Adressen in Stockholm

Nicht nur Acne Studios findet ihr in der Gegend um Nytorget, sondern auch viele andere Mode Labels, ausgefallene Boutiquen und zahlreiche Vintage Shops. Wer auf der Suche nach dem skandinavischen Look ist, der wird ihn hier auf jeden Fall finden.

Beyond Retro ist der Vintage Heaven auf Erden. Das tolle an dem Shop ist, dass hier nicht nur 2nd Hand Klamotten verkauft werden, sondern auch Upcycling-Mode und nachhaltig produzierte Stücke. Das Beste ist, dass die Kleidung hier nicht unverhältnismäßig teuer ist und so finde ich eine wundervolle neue Jacke für den Frühling/Sommer für nur 30 Euro. Es gibt zwei Stores in Stockholm – der eine in Zinken und der andere auf der Drottninggatan. Beyond Retro kommt eigentlich aus England und ich kann jetzt schon sicher sagen, dass ich den Stores in London auf unserem Trip Ende Mai ganz bestimmt einen Besuch abstatten werde.

Pampas Marina Solna © Karl Schaeffler

 

Dein Souvenir aus Stockholm

Wie schon gesagt gibt es in SoFo zauberhafte Geschäfte, in denen ihr lokale schwedische Produkte finden könnt. Den wundervollen Candy Store Pärlans konfektyr findet ihr auf der Nytorgsgatan,  wo ihr bei Betreten des Geschäfts eine Zeitreise zurück in die 1930 Jahre machen könnt. Hier findet man die typischen Karamellen in den verschiedensten Ausführungen. Liebevoll verpackt und perfekt als Mitbringsel.

Souvenir from Stockholm © Luisa Sancelean

Ein paar Pärlans Produkte findet ihr auch im Urban Deli, jedoch findet ihr hier noch viele weitere wundervoll verpackte Schokoladen und Süßigkeiten, aber auch unzählige weitere kreativ verpackte Lebensmittel.

Souvenir from Stockholm © Luisa Sancelean

Zwischen all den durchschnittlichen Souvenirshops in Gamla stan befindet sich das Design und Handwerks-Geschäft Liten Amanda. Hier finde ich meine Postkarten und nebenan im Supermarkt Coop Briefmarken für 2,15 Euro das Stück.

Good to Know

Schwedische Kronen

Während der gesamten drei Tage in Stockholm halten wir nicht ein einziges Mal eine schwedische Krone in der Hand. Stattdessen bezahlen wir alles mit Karte. Nur auf den Fisch auf dem Marktplatz in Skansen und auf eine Postkarte in Gamla Stan müssen wir verzichten, weil wir kein Bargeld dabei haben. Den Stress Gekd umzutauschen müsst ihr euch also nicht machen, besonders nicht für einen Kurzaufenthalt.

Ticketpreise

Tickets – egal ob für den Arlanda Express oder den Flygbussarna sind günstiger, wenn man sie online kauft.

Touristeninformation

Die Touristeninformation hat in Stockholm ganze Arbeit geleistet. Nicht nur der Instagram-Kanal von Visitstockholm ist wunderschön und inspirierend, wenn man nach aktuellen Events, schönen Cafés oder Geschäften sucht, sondern auch die Website. Diese ist gut zu bedienen, sehr übersichtlich gestaltet und wirklich inspirierend.

 

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